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TEXperten Vorstellung Teil 3: Anne Peters

Anne

Unsere Firma feiert in diesem Jahr ihr 32-jähriges Bestehen. In diesem Rahmen wollen wir Dir ein paar der Geschichten erzählen und Gesichter zeigen, die hinter der Firma stehen. In Teil 3 unserer TEXperten Vorstellung sprechen wir mit Anne.

Anne kam als zweite TEXpertin in unsere neu gegründete Marketing Abteilung. Ihre Aufgaben sind sehr spannend und vielfältig und nicht nur online, sondern auch oft offline zu finden.

Außerdem erzählt sie ausführlich vom Bewerbungsprozess bei Texsib und ihren Gedanken währenddessen.

Wann hast Du bei Texsib angefangen und was ist Dein Job?

Ich arbeite seit Oktober 2020 bei Texsib im Bereich Marketing und bin für sämtliche Gestaltungsaufgaben zuständig. Ein paar visuelle Beispiele sind bei uns auf allen Social Media Kanälen sichtbar. Die Grafiken auf Instagram, Slides für unseren LinkedIn Auftritt, Titelbild und Thumbnails auf Youtube oder die Icons auf unserer Webseite. 

Neben den 2D Grafiken erstelle ich auch 3D Modelle sowie Animationen und arbeite nebenher in Zusammenarbeit mit unserer ITP Abteilung an unserem 3D Rundgang. So vielseitig mein Aufgabengebiet ist, strukturiert sich jeder Arbeitstag anders – etwas, was ich unglaublich wertschätze.

Wie bist Du auf Texsib aufmerksam geworden und weshalb hast Du Dich hier beworben?

Vor Texsib war ich in der Lebensmittelbranche als Mediengestalter in Probezeit tätig und habe während dieser Zeit schnell feststellen müssen, dass ich dort unzufrieden war und mich eingeengt fühlte. Deswegen habe ich mich bei Jobs Oberlausitz erkundigt, welcher Arbeitgeber im Bereich Gestaltung eine freie Stelle anbietet und bin somit zum allerersten Mal auf Texsib aufmerksam geworden.

Bis zu diesem Zeitpunkt war mir das Unternehmen überhaupt nicht bekannt. Nach einem kurzen Blick auf die Webseite von Texsib, habe ich schnell eine erste Verbindung zu mir herstellen können. Texsib ist eine Druckerei und ich habe bereits schonmal in einer Druckerei gearbeitet. 

Für mich war das ein gutes Zeichen, um in der Bewerbung und im Bewerbungsgespräch einen bleibenden ersten Eindruck zu hinterlassen. Ich musste unbedingt von meinem aktuellen Probearbeitsplatz weg und dachte mir, dass ich es bei Texsib versuchen sollte. Je mehr ich über das Familienunternehmen recherchierte, umso sicherer war ich mir, dass ich dahin will. Die Gründe, weshalb ich mich beworben habe, sind vielschichtig gewesen.

Das Unternehmen war vor der Haustür, der Altersdurchschnitt unterirdisch jung, die Marketingabteilung war zu dem Zeitpunkt erst am Wachsen, es gibt Social Media Auftritte und so weiter.

Natürlich hatte ich Bedenken, dass meine Bewerbung nicht ausreichen wird, um ein Bewerbungsgespräch zu bekommen, aber meine Selbstzweifel waren grundlos. Sehr schnell hatte ich den ersten Kontakt geknüpft und ich war bei der Firma auf dem Radar. Bevor ich ein persönliches Gespräch bekommen sollte, gab es für mich erst einmal die Hürde eines Telefoninterviews. Ich bin gut im Gestalten und habe viele wilde Ideen, aber ein Telefonat mit einer fremden Person ist definitiv außerhalb meiner Komfortzone.

Trotz meiner Schwächen konnte ich im Telefonat punkten und von mir als Person und meinem Charakter überzeugen. Erst im Nachgang wurde mir bewusst, dass diese Druckerei Menschen sucht, die auch miteinander gut umgehen können und als Team agieren. Für mich war das eine Prüfung, die ich bestanden habe. Als Belohnung gab es gleich 3 Aufgaben, die ich in einem zeitlichen Rahmen abarbeiten musste. Zwei Aufgaben waren für mich als Designerin kein Hindernis, ich konnte meine Kreativität und Softskills endlich zeigen. Bei der dritten Aufgabe habe ich mir nicht nur die Zähne ausgebissen, ich dachte, diese Aufgabe wäre gleichzeitig mein Genickbruch und das Aus für den Bewerbungsprozess. Diese Aufgabe hatte nichts mit Gestaltung zu tun, sondern mit einem kurzen Videodreh über mich selbst und was ich alles kann.

Wenn man mich zu diesem Zeitpunkt nochmal gefragt hätte, weshalb ich mich (immer noch) beworben habe, fallen mir ganz andere Gründe ein. Ich musste beweisen, dass ich mehr kann, als nur gestalten. Ich wusste, diese Firma sucht nicht nur eine Arbeitsmaschine, sondern will den Menschen hinter der Bewerbung kennenlernen. Und vor allem wollte ich mich erst recht bewerben, weil ich keine Absage wegen eines missglückten Videos in Kauf nehmen wollte. Also lieferte ich voller Schamröte mein Videoentwurf Nummer 52 und bekam die Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich sämtliche Herausforderungen gemeistert und stand jetzt vor dem Endgegner – das Bewerbungsgespräch. Ich mag keine Bewerbungsgespräche, es gibt meiner Erfahrung nach nichts, was in diesem Umfang so künstlich inszeniert wird, wie ein Bewerbungsgespräch. Ich erinnerte mich an alles zurück, womit ich unbedingt punkten wollte und saß jetzt der Geschäftsführung, der Marketingleitung und der Personalleitung gegenüber. Mein Puls war ungesund spürbar, die Aufregung unangenehm und die Fragen alles andere als erwartet. Der Gesprächsinhalt drehte sich hauptsächlich um mich, Lebensziele, Wünsche im Arbeitsalltag, Aufgabengebiete und welcher Film aus Harry Potter mein Lieblingsteil ist, weil ich spaßeshalber und unbewusst das Gespräch in diese Richtung gelenkt habe. Ein Bewerbungsgespräch so gar nicht künstlich und befremdlich.

Weshalb habe ich mich beworben? Weil ich während des gesamten Bewerbungsprozesses über mich hinausgewachsen bin, meiner Leidenschaft als Designerin nachkommen durfte, ich als Mensch wahrgenommen wurde und nicht als reine Arbeitskraft, die Freiheit genieße mich weiterzubilden, alles per Du auf allen Führungsebenen und vieles mehr.

Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spaß?

  • Selbstständigkeit
  • Marketingstrategien
  • Gestaltung
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Kollegengespräche
  • Wir Gefühl
Was war dieses Jahr Deine größte Herausforderung?

Ein meiner größten Herausforderungen dieses Jahr war die OL Karrieretage Messe. Im Detail die Gestaltung der zwei Messewände. Die Herausforderung war nicht das Design, davon gab es mehrere Entwürfe. 

Die Schwierigkeit bestand darin, diesen einen finalen Entwurf zu akzeptieren, der so gar nicht unserem CI (Corporate Identity) entsprach, jedoch als Vorschlag gewünscht wurde. Die Lösung war zunächst sehr schwer für mich zu akzeptieren, indem ich der Marketingleitung einfach vertrauen musste, obwohl ich einen anderen Entwurf viel passender zu Texsib und zur Messe fand.

Was hast Du daraus gelernt?

In vier Worten zusammengefasst: Think outside the box. Als Marketingstrategie wurde genau das angewandt. Auf der Messe stellt sich jedes Unternehmen vor und jede Firma in den jeweiligen Firmenfarben und Formen – nicht so bei Texsib auf dieser Messe. Bewusst wurde sich anders entschieden und das war für mich ein gigantischer Lerneffekt. So simpel, dass ich nicht selbst darauf gekommen bin und umso mehr Dankbarkeit für diese Teamarbeit und Teamentscheidungen.

Auf unserem Instagram Account kannst Du Dir unseren fertigen Messestand anschauen.

Worauf freust Du Dich im neuen Jahr?

Auf mehr Mitarbeiter in der Marketingabteilung, da wir nicht alle Ideen so schnell umsetzen können, wie wir aktuell gerne wollen.

Werde Teil unserer Reise und bewirb Dich jetzt! Informationen zu den freien Stellen findest Du auf unserer Karriere-Seite.