DAS Tool, um erfolgreich Entscheidungen zu treffen

Wir leben im Jahr 2020, in einer ganz spannenden Zeit und es gibt mittlerweile in fast jedem Bereich so viele Möglichkeiten, dass es für viele Menschen immer schwieriger wird eine Entscheidung zu treffen. Das liegt vor allem an der riesig großen Wahlmöglichkeit und oft auch an der Angst, sich für die falsche Option zu entscheiden. Und dann passiert manchmal folgendes: es wird gar keine Entscheidung getroffen.

 

Wir müssen jeden Tag Entscheidungen treffen.

Diese beginnen meist schon am frühen Morgen (“Was frühstücke ich?”, “Welche Hose ziehe ich an?”) und begleiten uns über den ganzen Tag bis ins Bett (“Mache ich direkt die Augen zu, oder lese ich noch eine Seite?”). Es gibt kleine und große Entscheidungen, Entscheidungen mit kleinem Einfluss auf unser Leben und Entscheidungen, die unser gesamtes Leben verändern können. Und gerade die großen, lebensverändernden Entscheidungen kann uns kein Mensch abnehmen, auch wenn das manchmal vielleicht auf den ersten Blick schöner und leichter wäre. Aber: Es ist Dein Leben und deswegen musst auch Du die Entscheidungen treffen.

Warst Du auch schon einmal in der Situation, in der Du eine Entscheidung treffen musstest, die Dir sehr, sehr schwer gefallen ist? Wie hast Du Dich dabei gefühlt und vor allem: Wie bist Du aus dieser Situation heraus gekommen?

 

Es gibt viele Möglichkeiten, sich für etwas zu entscheiden.

Stellen wir die kleinen, eher unwichtigen (da geringen bis kein wirklicher Einfluss auf Dein Leben) einmal hinten an und schauen uns Entscheidungshilfen für die wichtigen Entscheidungen an. Wir leben im Jahr 2020 und ein großer Vorteil ist, dass es eine Vielzahl von Apps, Programmen und Systemen gibt, die uns bei einer Entscheidungsfindung helfen können. Außer wir können uns nicht für ein Tool entscheiden, doch es gibt ein sehr simples und wirksames, welches ich Dir heute vorstellen möchte und welches Du bestimmt kennst und vielleicht sogar schon genutzt hast.

 

Eine Pro und Contra Liste

Das was wir in der Schule schon im Deutschunterricht gelernt haben, kann uns in unserem weiteren Leben manchmal doch gute Dienste leisten, wie in diesem Fall. Egal wie viele Optionen Du hast, schreibe für jede Option die Vor- und Nachteile auf. Und dann prüfe diese nochmal anhand Deiner persönlichen Werte. Es bringt nichts, wenn bei Option A  fünf Pro-Punkte mehr stehen als bei Option B, wenn diese nicht Deinen persönlichen Werten entsprechen und das zum Beispiel nur Argumente sind, die Du von Außen gehört hast.

 

Ein konkretes Beispiel:

Du suchst einen Job und hast zwei Firmen in der engeren Auswahl, die Dich beide einstellen wollen. Firma A zahlt Dir ein deutlich höheres Gehalt als Firma B und außerdem kannst Du bei Firma A jederzeit im Homeoffice arbeiten. Das spricht jetzt auf den ersten Blick natürlich erstmal sehr für Firma A. Firma B hat eine extrem krasse Teamkultur und das Team unternimmt regelmäßig etwas miteinander, außerdem hast Du Dich beim Vorstellungsgespräch sofort angekommen und wertgeschätzt gefühlt. Das spricht doch jetzt auch sehr für Firma B – wenn Dir diese Werte wichtig sind. Und jetzt ist eigentlich nur die Frage: Was ist Dir wichtiger? Das Gehalt, oder das Team? Und natürlich kannst Du auch sagen: “Ich will aber beides haben”. Dann gibt es drei Optionen:

  1. Du handelst mit Firma B ein höheres Gehalt aus.
  2. Du erschaffst in Firma A so eine starke Teamkultur, wie Du sie dir wünschst.
  3. Du suchst eine komplett andere Firma, bei dem beide Punkte gegeben sind.

 

Was ist mit der Zeit?

Der Zeitfaktor ist ein wichtiger Punkt, wenn es um dieses Thema geht. Hier können wir nur einen Tipp geben: kleine unwichtige Entscheidungen so schnell wie möglich treffen, damit Du dafür nicht zu viel Kapazität verwendest und große, lebenswichtige Entscheidungen gut überdenken, aber nicht zu Tode denken. Setze Dir am besten eine Deadline, bis wann Du diese Entscheidung getroffen haben willst und vertraue Dich einer Person an, die dich am Tag der Deadline darauf anspricht.

Entscheidungen treffen ist wichtig und auch schön, denn wenn Du die Entscheidungen triffst, hast auch Du die Kontrolle über Dein Leben. Du bist nicht im Reagier-Modus, sondern in der agierenden Position. Vertraue Dir und Deinen Fähigkeiten und manchmal ist es auch nicht ganz schlecht auf Dein Bauchgefühl zu hören.